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Warum Bewegung lebenslang gestalten?
Mit seiner Gesundheit, Vitalität und Fitness kann man nicht wie
mit eigenem Kapital umgehen, das man erwirbt und dann nach und
nach verbrauchen kann.
Gesundheit, Vitalität und Fitness sind dynamische Aufgaben des
Lebens, die körperlich, psych.-seelisch und sozial immer wieder
altersspezifisch und situationsgerecht aktiv zu gestalten, zu
"trainieren", sind.
Geschieht dies nicht, folgen Stagnation und Rückgang,
Störungen des Wohlbefindens und schließlich Krankheit und
nachlassende Kompetenz.
Die Auffassung "einmal gesund-immer gesund"
oder "einmal fit-immer fit" ist also nicht nur
falsch sondern langfristig letztlich gesundheitsgefährdend.
D. h. zunehmende Passivität im ganzheitlichen Sinne
wirkt sich direkt sowohl auf die Leistungsfähigkeit einzelner
Systeme und Komponenten als auch auf die Gesundheit insgesamt
negativ aus. Körperliche Passivität (Bewegungsmangel) erhöht
in starken Maße die gesundheitlichen Risiken über die gesamte
Lebensspanne.
Vitalität, Fitness als Ausdruck der physischen, psych.-seelischen,
sozialen Anpassungsfähigkeit der einzelnen Systeme und des
ganzheitlichen Menschen, entfalten sich, auf der Grundlage
genetischer Voraussetzungen, erst durch Anforderungen und
Belastungen.
Je nach Größe und Dauer dieser Anpassungsreize
reagieren die Systeme und der ganze Mensch mit einem Zuwachs
an Vitalität und Fitness bzw. mit dem Erhalt eines schon
gewonnenen Niveaus.
Genies
als Weltspitze ihres Genres profilieren sich z.B. nie
allein aus ihren Erbanlagen heraus, sondern stets in der
Verbindung von natürlichen Anlagen mit entsprechenden
Anforderungen an sich selbst (Aktivität, Fleiß,
Strebsamkeit, Hartnäckigkeit, auch extrem erscheinendes
Belastungs- Leistungsverhalten im Metier).

Die vereinfachte Abbildung eines ontogenetischen Vitalitätsprofils
soll den möglichen und tatsächlich ausgeschöpften
Anpassungsspielraum der Individuen 0, 1 und 2
verdeutlichen:
0 ist ein etwa 25jähriger Mensch auf
unterem Vitalitätsniveau (etwa eines 15jährigen),
mit 1 hat er durch erhöhte Anforderungen
an sich ein schon akzeptables Vitalitätsniveau erreicht.
2 jedoch ist das ihm mögliche
Niveau, dass er aber nur durch weiteres "Training"
erreichen könnte.
Im
weiteren Alternsgang zeigt sich ein nachlassendes Vitalitätsniveau:
0 ist ein etwa 50jähriger Mensch, weit
unter seinen Anpassungsmöglichkeiten.
1 bedeutet ein gehobenes
Adaptationsniveau.
Während
2 die Ausschöpfung der
Kapazität bedeutet.
Damit
wird auch deutlich, dass die Steilheit der Vitalitätsabnahme
(biologisches Altern) durch entsprechendes physisches-psych.
und/oder soziales "Training" positiv beeinflusst werden
kann.
Bewegungsmangel
beschleunigt Alternsprozesse, angemessene körperliche Aktivität
hält vorzeitiges Altern auf.
Allgemein besteht in der modernen Zeit die Gefahr, dass junge
Menschen ihr Adaptationspotential weniger ausschöpfen und der
Alterungsprozeß schon von einem niedrigeren Niveau ausgeht.
Ältere
Menschen könnten oftmals durch einen aktiveren Lebensstil bzw.
gerichtetes "Training" phys.-psych.-soziale Alterung
abbremsen:
Wer rastet, der rostet - gesund und fit durch Bewegung
Altern und Alter werden leider oft automatisch mit
beschleunigtem Leistungsrückgang, mit gesundheitlicher Schwächung
und Krankheit verbunden. Objektiv bestehende Risiken sind
allgemein bekannt, ihnen wird im individuellen Lebensstil jedoch
zu wenig aktiv entgegengewirkt.
Deshalb
mit allagefitness - project
Beratung, Hilfe, Erarbeitung, Durchführung u.a. bei:
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